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Selbstständige Vertriebspartner

Zusammenarbeiten. Ohne Rollen zu vermischen.

Ein guter Kontakt kann eine Tür öffnen. Eine funktionierende Vertriebspartnerschaft braucht mehr: ein verständliches Angebot, einen klaren Beitrag und Spielregeln, die beide Seiten kennen. Sonst beginnt die Diskussion genau dann, wenn aus Interesse ein Geschäft werden könnte.

Den Beitrag verstehen

DIE ENTSCHEIDENDE FRAGE

Welche eigenständige Zusammenarbeit soll entstehen?

Diese Route ist für Unternehmen, die eine selbstständige Vertriebspartnerschaft aufbauen möchten. Sie ist kein Einstellungsangebot und keine Zusage einer bestimmten rechtlichen Einordnung.

Den Beitrag konkret benennen.

Geht es um Empfehlungen, Vermittlung oder eine weitergehende Vertriebsaufgabe? Die Bezeichnungen allein reichen nicht. Beschreibt, welche Handlung der Partner übernehmen soll und welcher Teil bei deinem Unternehmen bleibt.

Vertrag und tatsächliche Arbeit abgleichen.

Eigenständigkeit, Weisungen, Eingliederung, Vertretungsmacht und die reale Zusammenarbeit müssen zum Modell passen. Eine Überschrift „selbstständig“ entscheidet den Status nicht. Die rechtliche und steuerliche Prüfung erfolgt für den konkreten Fall.

Wirtschaftlichkeit offen besprechen.

Vergütungsbasis, Auslöser, Abrechnung, Storno und laufender Aufwand brauchen eine nachvollziehbare Vereinbarung. Diese Seite verspricht weder Provisionen noch Einkommen oder verfügbare Partner.

Den Kundenweg gemeinsam tragen.

Wer erklärt das Angebot, dokumentiert Einverständnisse und übergibt einen Kontakt? Welche Aussagen darf der Partner machen? Die Zusammenarbeit soll Orientierung schaffen, nicht widersprüchliche Zusagen beim Kunden.

EIN BEISPIEL ZUM EINORDNEN

Die Empfehlung ist da. Wem gehört jetzt welcher Schritt?

Ein Partner stellt einen Kontakt vor. Dein Team übernimmt das Gespräch, später kommt ein weiterer Auftrag hinzu. Was wurde als vergüteter Beitrag vereinbart, wie werden Zuordnung und Rückfragen dokumentiert und wann entsteht ein Anspruch? Diese Fragen gehören vor die erste Zusammenarbeit, nicht erst auf die Rechnung.

BEVOR DU EINEN ANBIETER WÄHLST

Frag nach. Auch bei uns.

Bitte um eine Beschreibung des vollständigen Wegs vom ersten Kontakt bis zur Abrechnung. Die Bezeichnung „Partner“ beantwortet weder die Aufgabenfrage noch die rechtliche Einordnung. Hier geht es um Unternehmen, die Partnerschaften aufbauen möchten – nicht um eine Beschäftigungs- oder Einkommenszusage.

  1. Sprechen wir über Empfehlung, Vermittlung oder die tatsächliche Durchführung von Vertrieb?
  2. Wie werden Beitrag, Zuordnung, Vergütung und Ausnahmen nachvollziehbar vereinbart?
  3. Passt die tatsächliche Arbeitsweise zum vorgesehenen selbstständigen Modell?

VOR DEM ERSTEN GESPRÄCH

Vier Dinge, die Klarheit schaffen.

  1. Welcher Beitrag soll selbstständig erbracht werden?
  2. Welche Grenzen und Befugnisse sind vereinbart?
  3. Wie entsteht und endet der Vergütungsanspruch?
  4. Wer prüft Vertragsmodell und tatsächliche Zusammenarbeit?

Klar gefragt.

Ist das ein Angebot für Bewerber?

Nein. Hier beschreiben wir die Unternehmensseite beim Aufbau einer Partnerschaft. Es gibt keine öffentliche Partnerstelle und keine Einkommenszusage.

Kann man Angestellte einfach als Partner bezeichnen?

Nein. Maßgeblich sind unter anderem die tatsächlichen Umstände der Zusammenarbeit. Die rechtliche Einordnung muss für das konkrete Modell geprüft werden.

Deine Situation. Unser nächstes Gespräch.

Drei Fragen zu deiner Vertriebssituation, dann dein Kontakt. Prüfe deine Angaben vor dem Senden. Bei E-Mail-Kontakt bestätigst du anschließend deine Adresse.

DEIN VERTRIEBSWEG

Die Aufgabe entscheidet.

WECLOSEMORE Dein nächster Schritt

Lass uns über dein Geschäft reden.

Drei Fragen zur Situation. Danach dein Kontakt. Alles bleibt hier, bis du die E-Mail selbst versendest.

Frage 1 von 7

Was willst du im Vertrieb verändern?

Wähle, was deiner Situation am nächsten kommt.